«Nun» Banner am Grossmünster

Zum Anlass des Buss- und Bettages hat Fingerprint ein Banner am Grossmünster aufgehängt, zur Solidarität mit den verfolgten Christen im Irak und Syrien aufgerufen und die Medien Informiert.

Pressemitteilung:
Zum Anlass des heutigen Bettags wurde ein Banner auf dem Grossmünster gehisst. Wir wollen ein Zeichen setzten gegen die Verfolgung, Vertreibung und Tötung von Christen in Irak und Syrien durch ISIS. Wir setzen ein Zeichen und rufen unser Land auf Solidarität zu zeigen, eine Stimme zu erheben und alles mögliche zu tun um dem Massaker ein Ende zu bereiten. Wir rufen alle Gläubigen auf an diesen Tag für die Verfolgten Christen zu beten.

Wir sind Nazarener!– ein einfacher Buchstabe des arabischen Alphabets, aber einer mit Symbolkraft: Für Christen im Irak und in Syrien bedeutet das ن an ihrer Haustüre das Ende des friedlichen Zusammenlebens mit ihren arabischen Nachbarn. Mit dem arabischen Zeichen, das für Nazarener – also die Christen – steht, künden die Kämpfer der Terrorgruppe Islamischer Staat, den dort lebenden Christen Terror an. Wer nicht zum Islam konvertiert, eine Schutzsteuer zahlt oder Haus und Hof verlässt, verwirkt das Recht zu leben. Allein aus Mossul flohen seit Beginn der Vertreibungen zehntausende Christen. Sie leben aktuell provisorisch in Flüchtlingscamps. Eine Rückkehr ist für die meisten undenkbar.

«Für den Triumph des Bösen reicht es wenn die Guten nichts tun.» Edmund Burke

Medienecho:
Artikel der NZZ (21.09.2014)
Arabisches Zeichen am Grossmünster

Artikel von idea Schweiz (21.09.2014)
Was bedeutete das arabische Zeichen am Zürcher Grossmünster?

Beitrag von Life Channel (22.09.2014)
Life News: Bulletin